AMS-System-Bestandteile
Ihr Nutzen
So geht's

Presse / News

PRESSESTIMMEN
2007-03: Aus meiner Sicht - Arbeitsschutz und Globalisierung

Hannes-Christian Blume, SIDI Blume Sicherheitsdienst, Beratender Ingenieur, Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt 
Hannes-Christian Blume
SIDI Blume Sicherheitsdienst
Globalisierung heißt mehr Wettbewerb

Man kann es drehen wie man will, wir kommen in Deutschland an der europäischen Harmonisierung und an der weltweiten Globalisierung mit ihren Begleiterscheinungen nicht vorbei. Demografie, technologischer Wandel, höchste Flexibilität gegenüber Kundenanforderungen und zunehmender Wettbewerbsdruck erfordern eine reibungslose Organisation.

Erfolgreiche Unternehmen brauchen deshalb qualifizierte Mitarbeiter, erfolgreiche Produkte, weniger Verluste. Der moderne Arbeitsschutz hilft vielfältig, betriebliche Verluste zu verringern. Die Kosten von jährlich 1,2 Millionen Unfällen und vielfältigen Berufskrankheiten belasten jedes deutsche Unternehmen. Noch weitaus mehr betriebliche Verluste erzeugen die etwa 50 Millionen leichten Unfälle und Beinaheunfälle, die sich jedes Jahr ereignen. Die Auswirkungen dieser Ereignisse in Höhe von nahezu 50 Mrd. Euro jährlich, wirken direkt als Stillstand, Produktionsausfall, organisatorischer Mehraufwand,  Sachschäden und beeinflussen so die Ergebnisse jedes Unternehmens. Der enge Zusammenhang zwischen Arbeitsschutz und Qualität, Effektivität und Wirtschaftlichkeit ist seit längerem bekannt. Ein Blick in die Geschichte zeigt, das in der Vergangenheit vielfältige Regeln die den Unternehmen vorgegeben waren, helfen sollten Verluste zu vermeiden. In der Praxis zeigte sich allerdings, das ein Unternehmer kaum noch in der Lage war, diese vielen Regeln zu überschauen. Nur große Unternehmen mit aufwendiger Organisation waren hierzu in der Lage. Man muss nun folgendes wissen: In Deutschland besteht die Wirtschaftsstruktur aus über 90% KMU, also kleinen und mittleren Unternehmen. Ein Blick in das Heute zeigt, im Rahmen der europäischen Harmonisierung des Arbeitsschutzrechtes wurden konkrete Regeln für alle Unternehmen ersetzt, durch allgemein formulierte Schutzziele, die von jedem einzelnen Unternehmen zu konkretisieren und zu erreichen sind.

De facto bedeutet das für alle Unternehmen, jeder kann und muss sich im Rahmen seines Arbeitsschutzmanagements bzw. seiner Organisation im Arbeitsschutz eigene Regeln setzen und die Regeln leben, um so die gesetzten Schutzziele zu erreichen. Hieran werden heute und künftig die Verantwortung und die Haftung der Firmeninhaber und der Führungskräfte gemessen.

Wie kann man nun mit weniger unternehmerischem Risiko, mehr Umsatz, weniger Ausfälle und Verluste, - kurz gesagt, diesen neuen Anforderungen gerecht werden? Hiervon berichten verschiedene Autoren in folgenden Beiträge: Herr Karsten, Ministerialrat, Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, beschreibt die Änderungsprozesse im deutschen Arbeitsschutz und sich daraus ableitende Anforderungsprofile für die deutsche Wirtschaft. Herr Dr. Scheunpflug Gewerbeoberrat, Landesamt für Verbraucherschutz in Halle, schildert die Ansätze für eine Arbeitsschutzpartnerschaft zwischen den Akteuren der Sozialpartner im Arbeitsschutz.

Die Autoren Blume, Preiß und Valentin, allesamt Sicherheitsingenieure, zeigen einen Weg, wie sich Unternehmen künftig mit Hilfe eines Arbeitsschutzmanagements (AMS) richtig organisieren und so im Wettbewerb erfolgreich positionieren können.

Abschließend legt Herr Laux, Leitender Gewerbedirektor vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt die künftige Strategie der Aufsichtsbehörden dar.


Kontakt:
Hannes-Christian Blume
BLUME Arbeitssicherheit
Jahnring 47
39104 Magdeburg
0391-59727-0 Fax -25
info@sidiblume.de
www.sidiblume.de


Quelle: IHK-Journal "Der Markt in Mitteldeutschland"
  

© 2005-2008 Alle Rechte vorbehalten by H.-C. BLUME
® AMS Arbeitsschutz mit System ist ein Warenzeichen von BLUME .